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Phoenix-AG

 

Auszug aus dem Protokoll des Treffens der Phoenix-AG am 26.01.2012 in Göttingen:

Die nächste DGTD-Tagung findet in Bielefeld am 5./6.10.2012 statt. Dort soll es evtl. einen Workshop der Phoenix-Arbeitsgruppe zum Thema “Multiprofessionelle Wege der Versorgung” geben.

Es wird über die Zusammenarbeit von PsychologInnen und angewandter Psychotherapie bzw. die wachsende Bedeutung von tagesklinischer Versorgung gesprochen. In der größten Psychiatrie in Hessen soll es ab Herbst ein Curriculum für eine zweijährige Trauma-Basisausbildung von MultiplikatorInnen und allen MitarbeiterInnen geben. Es gibt viele Anfragen aus dem In- und Ausland von Psychiatrien nach ähnlichen Fortbildungen.

 
Positives aus der Praxis:
Der Abteilungsleiter für Gemeindepsychiatrie bei der Ev. Gesellschaft bietet Soziotherapie; TK, KKH Allianz unterstützen das Projekt, Mehraufwand durch vernetzte Arbeit wird PT kaum bezahlt und ist daher nur begrenzt möglich
Lebenshilfe e.V.
Bei Verordnung von Ergotherapie schafft Einordnung als “Schwerpunktpraxis” Spielräume bezgl. des Budgets
 
Online-Umfrage:
Aktueller Stand (26.1.2012):
520 vollständig beantwortete Fragebögen, davon
299 Betroffene,
31 Verbündete,
111 ErwachsenentherapeutInnen,
8 KiJu-TherapeutInnen,
48 BeratungsstellenMA,
23 KlinikerInnen
 
Es wird über mögliche Wege der Weiterverbreitung der Umfrage diskutiert.
 
Die Finanzierung der Auswertung und Publikation der Studie braucht Unterstützung. Die Anfrage bei einer Fachgesellschaft ergab die Notwendigkeit einer "offizielleren" Form für die Initiative. Evtl. wäre die Gründung eines eingetragenen Vereins sinnvoll. Andere Möglichkeiten: Bußgelder? Forschungsstellen? (Nachfragen laufen)

Die Zielsetzung der AG soll weiterhin die Ausarbeitung einer Begründung für einen Antrag auf Ergänzung der PT-Richtlinien sein. Frage daher: Was wird gebraucht an Traumatherapie? Begrifflichkeiten sollten dem internationalen Forschungsstand angepasst werden.
Arbeitstitel: PT für komplex traumatisierte Menschen – gemeint sind chronische, frühentstandene posttraumatische Belastungsstörungen mit diversen Komorbiditäten.
Bei Kindern existiert die Diagnose “Developmental Trauma Disorder bei Kindern (traumabedingte Entwicklungsstörung)”, bei Erwachsenen gibt es jedoch kein Äquivalent. Allerdings wurde die PTBS-Diagnose im DSM um Bindungsstörungen erweitert (auch emotionale Gewalt erfasst). Die  komplexe PTBS ist jedoch dort nach wie vor nicht enthalten. (Cluster von Symptomen, die auf wiederholten massiven frühen Stresserfahrungen beruhen)
Ein erster Überblick über gesammelte Literatur/ Forschung wird diskutiert und "nützliche" Stellungnahmen aus den Phoenix-Rückmeldungen sollen geprüft werden, die Umfrageergebnisse einbezogen werden.
Außerdem: Studie für Clinton-Administration: Was kostet es, nichts zu tun vs. was zu tun (treatment costs)?, Empowerment-Studien, Recovery, Befragungen von "Vielfalt e.V."

Eine Teilnehmerin stellt ihre Dissertation vor. Themen: Empowerment und Salutogenese – wie sinnvoll sind Diskurse? Professionalisierungskritische Auseinandersetzung, Gegensatz zu Pathogenese – manche sind vulnerabler als andere – warum? (Antonovsky), feministische postmoderne Forschung
[...]


 

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