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Phoenix-AG


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29.01.2011
Kassel





 

Phoenix-AG

 

Auszug aus dem Protokoll des Treffens der Phoenix-AG am 02.07.2011 in Frankfurt am Main:

Nach dem SGB muss eine Behandlung solange fortgesetzt werden, wie sie sinnvoll ist. Der mögliche Weg zur Durchsetzung wäre: Antrag  - Verlängerung - Ablehnung - Widerspruch - MDK
Schließlich würde eine Klage vor dem Sozialgericht nötig.

Das mögliche Vorgehen der AG wird diskutiert. Der gBA- Antrag soll sich nicht auf Verfahren beziehen, sondern auf eine Ergänzung der Richtlinientherapie. Es wird vorgeschlagen, direkt in der Geschäftsstelle des gBA anzufragen, wie am geschicktesten der Antrag auf Ergänzung der Richtlinie lanciert werden kann. Argument: komplex Traumatisierte wurden vergessen - abseits der Verfahrensregelung.

Es wird der Gedanke diskutiert, Bischof Ackermann, Mißbrauchsbeauftragter zwecks Öffentlichkeit und wichtiger Kontakte anzusprechen. Die Idee wird vorerst abgelehnt, v.a. von Betroffenen-Seite.

Positives aus der Praxis:
Eine Teilnehmerin weist auf die Möglichkeit eines Entstundungsverfahrens hin, um Therapie außerhalb der Richtlinie (wenn alles andere ausgeschöpft wurde) finanziert zu bekommen. Es soll dazu eine Expertin in Münster angefragt werden. (Wurde zwischenzeitlich erfolglos erledigt.)

Im Herbst 2011 findet die erste DGTD-Tagung statt. Der angedachte Workshop zum Thema Richtlinientherapie kommt nicht zustande, stattdessen bietet eine Psychotherapeutin an, ihre Erfahrungen aufzuschreiben und über den E-Mail-Verteiler verschicken und zur Diskussion stellen zu lassen.

Eine Teilnehmerin berichtet von Planungen eines Kongresses "Multis als ExpertInnen".
[...]
 
Trägerübergreifendes, persönliches Budget
Das "persönliche Budget" wurde eingeführt 2009(?) als Alternative zu vollstationärer Versorgung, um Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung (seelisch) so zu befähigen, dass sie zuhause bleiben können. Betreutes Wohnen etc. ist teurer, Plätze sind außerdem belegt.
Persönliches Budget kann Jede/r beantragen, auch ohne Pflegestufe/ GdB. Träger: Krankenkassen, Pflegekassen, alle Sozialhilfeträger, Landeswohlfahrtsverband, u.a.
Nötig: Hilfeplanungsbogen ... §58 SGB XII, Abklärung des individuellen Hilfebedarfs nach §§ 53 und 9, 58 SGB XII. Im Antrag werden Wünsche formuliert für Hilfe, Unterstützung, Betreuung, Begleitung. Folgende Themenbereiche können abgedeckt werden:
- Aufnahme und Gestaltung persönlicher und sozialer Beziehungen, d.h. Begleitung zu Freizeiteinrichtungen, beim Bahnfahren, z.B. Geld für Kino/ Bibliothek + Begleitung usw.
- Selbstversorgung und Wohnen, d.h. Einkaufshilfe;
- Arbeit, Arbeitsähnliches, Ausbildung - Hilfe bei Bewerbungen
- Tagesgestaltung, Freizeit, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
- Umgang mit Auswirkungen der Erkrankung -Arztbegleitung, Therapiemaßnahmen, Therapiehund, u.ä.                           
Es soll von der Antragstellerin ein Vorschlag formuliert werden, wer das leisten kann (ErzieherIn, SozPäd., Psych., Hilfskräfte,...). Der "Antrag auf Antrag" wird an Sozialhilfeträger oder Rententräger gestellt (Formular kann auch dort angefordert werden) - diese müssen es an zuständige Stelle weiterleiten. Halbjährlich werden Verlaufsberichte erstellt, hauptsächlich durch die  Betroffenen selbst oder von Menschen, die sie benennen. Das persönliche Budget kann in Ergänzung zu ambulantem betreuten Wohnen o.a. Leistungen beantragt werden und es ist möglich, es auch als finanzielle Leistung zu bewilligen, mit denen man Nötiges dann bezahlen kann. Die Bewilligung erfolgt i.d.R. für 6 Monate.
Die Schwierigkeit dieses Verfahrens liegt darin, dass die Vorbereitung ca. ein halbes Jahr dauert. Bereiche zuzuordnen ist schwierig, es sind nur schlechte Informationen vorhanden und die  Einladung zum Gespräch mit dem Kostenträger ist problematisch für viele Betroffene.

Die Präambel zur Antragsbegründung bzw. Zielsetzung der Phoenix-AG wird diskutiert und formuliert.

Eine Teilnehmerin weist auf die am 5. März 2012 in Mainz stattfindende interdisziplinäre  Traumafachtagung "Es hat mir die Sprache verschlagen" hin. ReferentInnen: G. Hüther, M. Huber, Prof. Salgo, B. Wüsten. Teilnehmende: PolizistInnen, RichterInnen, SozPäd, ...
 

 

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