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Phoenix-AG


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11.04.2011
Göttingen

29.01.2011
Kassel





 

Phoenix-AG

 

Auszug aus dem Protokoll des Gründungs-Treffens der Phoenix-AG am 29.01.2011 in Kassel:

Es sind 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend - vertreten sind "Betroffene", Betroffenen-Netzwerke und Vereine sowie Expertinnen aus dem Bereich der Traumatherapie. Es wird verbindlich vereinbart, dass im Rahmen der AG kommunizierte Informationen über teilnehmende Betroffene vertraulich behandelt werden.

Im Rahmen der Vorstellung der bestehenden Richtlinie für Psychotherapie des gBA wurde die Frage diskutiert, wie bindend diese Richtlinie für die Kontingentierung der ambulanten Traumatherapie ist. Einige Teilnehmerinnen weisen auf übergeordnete Gesetze hin und berichten über ihre Erfahrungen mit Anträgen und Gutachterverfahren.

Ausführlich diskutiert wird die Frage, wie Therapeutinnen und Therapeuten sich trotz der bestehenden Richtlinie bewegen können. Einigkeit besteht darüber, dass das in der PT-Richtlinie als maximal vorgegebene Stundenkontingent nicht ausreicht bei schweren Traumatisierungen und dass nach Möglichkeiten gesucht werden muss, angemessene Therapie finanziell auf sicheren Boden zu bekommen. Vernetzung und gegenseitige Weiterbildung im Umgang mit Anträgen und Gutachterverfahren werden dafür als kurzfristig umzusetzende Ideen herausgearbeitet - neben den langen und schwierigen Wegen durch politische Entscheidungsprozesse.

Laut Kommentar der Kassenärztlichen Vereinigung zur PT-Vereinbarung ist nicht generell nach Ausschöpfung des Stundenkontingents ein Neuantrag erst nach 2 Jahren möglich.
[...]
Es wird darüber nachgedacht, z.B. durch Fachtagungen zu Vernetzung und kollegialem Austausch zum Umgang mit bestehender Gesetzgebung beizutragen.
[...]
Eine Überlegung ist, eine Richtlinien-Ergänzung durch eine deutlichere Ausformulierung für Traumatherapie anzustreben statt einer Neuformulierung.
[...]
Wir brauchen Spenden/ Unterstützung, vor allem für die Raummiete für die AG-Treffen. Fahrtkosten und Verdienstausfall übernehmen die Teilnehmenden selbst. Über die Möglichkeit, Fortbildungspunkte für die AG-Treffen zu erhalten, werden wir uns informieren.
 
Ergebnis:
Mit Zustimmung aller Anwesenden wird die Arbeitsgruppe gegründet. Grundlage des gemeinsamen Engagements bildet die Tatsache der nicht ausreichend (finanziell) geregelten Kontingentierung für Psychotherapie für komplex traumatisierte Menschen.













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