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Pressemitteilung der Initiative Phoenix

 

Betroffenen-Netzwerke kritisieren Reformpläne der Gesetzlichen Krankenkassen für ambulante Psychotherapie

Göttingen, 15.2.2014
Die Mitglieder der Initiative Phoenix - Bundesnetzwerk für angemessene Psychotherapie e.V. begrüßen das Vorhaben der Gesetzlichen Krankenkassen, die Richtlinien für Psychotherapie verändern zu wollen.

"Unzählige Betroffene, PsychotherapeutInnen und andere, die mit komplex traumatisierten Menschen arbeiten, hoffen seit langem, dass die Versorgungslücken, die die Richtlinie aufwirft, erkannt werden", so Johanna Sommer, 1. Vorsitzende des 2012 gegründeten gemeinnützigen Vereins. Die Betroffenen, für die die Initiative sich einsetzt, und die Angehörigen, BeraterInnen, TherapeutInnen und ÄrztInnen, durch die sie unterstützt wird, sehen in der Öffnung der Richtline eine Chance, den Rahmen für psychotherapeutische Behandlung dem Bedarf in der Bevölkerung anzupassen.

In der Stellungnahme der Arbeitsgruppe des Vereins, die sich für die Ergänzung der Psychotherapie-Richtlinien einsetzt, heißt es: „Die vorgestellten Änderungsvorschläge im Positionspapier scheinen sinnvoll hinsichtlich der Versorgung von Menschen, die wegen eingrenzbarer Beschwerden vorübergehend therapeutische Unterstützung benötigen. Menschen mit komplexeren psychischen Belastungen werden dagegen bisher nicht berücksichtigt - weder in der bestehenden noch in der geplanten Richtlinien-Psychotherapie.“

Eine stabile und langfristig angelegte Psychotherapie kann wesentlich dazu beitragen, die Alltags- und Arbeitsfähigkeit zu erhalten, zu sichern bzw. überhaupt zu ermöglichen. Gerade Menschen mit komplexen und/oder chronifizierten Beschwerden und Belastungen aus Traumafolgen bräuchten Zeit für Therapie ohne Unterbrechungen und über das bisherige Richtlinienmaß hinaus.

Die Initiative setzt sich dafür ein, dass Betroffenen-Netzwerke sich rege in die Diskussionen um Reformen der Krankenkassen-Richtlinien für Psychotherapie einbringen und gehört werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den Gremien, die an diesen Plänen arbeiten“, so die 1. Vorsitzende.

Die vollständige Stellungnahme des Vereins kann auf der Internetseite nachgelesen oder als PDFDatei über die genannte Kontaktadresse angefragt werden.

 

 

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